Benteleh's Blog

Verbale Abrechnung mit meinem Ex – Bye, bye Arschgesicht

6. November 2009 · Kommentar schreiben

Einen Artikel muss ich hier noch los werden. Ich verspüre nämlich heute schon den ganzen Tag so einen unbandigen Hass auf meinen Exfreund. Also jetzt nicht den Ägypter, sondern einen von den deutschen Brüdern. Schluss ist schon lange, aber aufregen tut er mich noch immer. Jetzt nicht jeden Tag, aber manchmal und dann mit Nachdruck.

Hätte ich damals meine heutige Menschenkenntnis und meinen untrüglichen Weitblick besessen, hätte ich diese Kotzlocke nicht mal mit dem Arsch angeschaut. So ein gespreizter Vollidiot, so ein greislicher. Er hatte das geistige Niveau einer Kaffeemaschine und eine Lache wie das Quietschen von Kreide auf einer Tafel. Ekelhafte Kreatur.

Meine Schwester hat ihn vor ein paar Wochen beim Kochlöffel gesehen. Da passt er auch rein. Soll er sich doch neben den Gockerln aufspießen lassen. Geld für den Assitoaster gespart.

Mittlerweile ist er stellvertretendes Marktarschloch in einem Baumarkt. Er ist sozusagen ein Atze Schröder mit Abitur. Vollproll vom Feinsten.

Damals fuhr er einen alten Opel, in der Zwischenzeit dürfte es ein 3er-Proll-BMW sein. Auf Coolness bedacht, hatte er stets nur eine Hand am Lenkrad. Der Fahrersitz glich einem Liegesitz und er saß immer ganz weit links. Fuhr man hiner ihm, sah es so aus, als säße er auf der Handbremse. Analmassage zwischendurch.

Er verdient jedes einzelne Wort…

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Blog wechsel dich – Bye, bye Benteleh

2. November 2009 · 1 Kommentar

Those were the days my friend, we thougt they’d never end, aber irgendwann sind sie dann doch rumgegangen. Ende Gelände. Benteleh wird zu Grabe getragen.

Manche Dinge macht die Zeit überflüssig. Dieses Schicksal ereilte auch meinen Blog. In einem Anfall von Wut und Rage habe ich begonnen ihn zu schreiben. Die Wut ist verflogen. Es gibt wieder Platz für etwas Neues. Dem Blog als Relikt der Wut wird der Garaus gemacht.

Ich werde an anderer Stelle weiterschreiben. Zeit für einen Tapetenwechsel…

 

 

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Fesche Fashionersatzteile

31. Oktober 2009 · Kommentar schreiben

An meiner neuen Winterjacke hing mal wieder eins. Ein Ersatzteillager, das man jüngst oft zum neuen Garment dazugeliefert bekommt. Diesmal waren es ein paar Druckknöpfe in einem durchsichtigen Plastiktütchen.

Mich stresst sowas. Meiner nigelnagelneuen Jacke wird ein kalkulierbares zweiknopfhohes Kaputtgehrisisko unterstellt. Ich hab mir daraufhin die Knöpfe ganz genau angesehen. Mit bloßem Auge waren die zwei Lumpen nicht auszumachen.

Ich habe das Tütchen ahin gelegt, wo ich sie immer hinlege: in meinen Kulturbeutel von Tchibo. Ich habe noch keinen eigenen Platz für diese neue Unart der Modeindustrie. Dort liegen sie nun, die Druckknöpfe, neben türkisfarbenen Pailletten, orangen und blauen Fäden, einem ganzen Regiment von Blusenknöpfen und silberenen Perlen nebst Transparentfarben.

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Sometimes you just gotta say: What the fuck

30. Oktober 2009 · Kommentar schreiben

Gestern Abend zeigte Arte eine Dokumentation über Teenie-Komödien. Unter anderem wurde eine Szene aus einer Komödie mit Tom Cruise aus dem Jahre 1983 gezeigt. Ich bin eigentlich nicht unbedingt ein Fan von Tom Cruise, aber mit dieser Tanzeinlage, die übrigens von ihm improvisiert war, ist er aus dem Keller meiner Beliebtheitsskala gestiegen.

Alter Falter in Feinrippunterhose. Wohoooo!

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Ägyptischkurs Teil 1

30. Oktober 2009 · Kommentar schreiben

Wenn man Arabisch mit unseren Buchstaben schreibt, ist man mit seinem Latein bald am Ende. Wie passend… Das Arabische kennt Buchstaben, die kennen wir nicht. Jetzt hat nicht jeder die Muse das arabische Alphabet zu lernen. Viele Araber, die das arabische Alphabet zwar könnten, sind zu faul ihre SMS auf Arabisch zu tippen. Für die „fehlenden“ Buchstaben benutzen sie stattdessen Zahlen. Am liebsten Zahlen, die so ähnlich aussehen wie der arabische Buchstabe.

Es gibt im Arabischen noch ein zweites „k“. Das macht so einen Klicklaut. Dafür schreibt man 2.

Dann gibt es ein verunglücktes „a“. Für Araber zählt es zu den Konsonanten. Die haben bestimmt recht, für mich ist und bleibt es ein verunglücktes „a“. Es klingt wie ein hervorgepresstes a. Als würde einer aufm Klo sitzen und a sagen….Dafür schreibt man 3.

In Ägypten ist es nicht so verbreitet für den „ch“-Laut, welcher im Arabischen von nur einem Buchstaben reprästentiert wird, die „5″ zu schreiben. Man schreibt dafür „kh“, wie zum Beispiel im männlichen Vornamen „Khaled“. Das „ch“ ist nicht so wie das deutsche „ch“ in ich, sondern eher so wie in Kachel.

Die 7 steht für einen Buchstaben, für den ich schon Katzenlaut gelesen habe. Er erinnert ein bisschen an eine fauchende Katze. Er ist viel sanfter als die 5. Eine gehauchte 5.

Zusammenfassendes Beispiel:

Saba7 Elfol ya 7abib 2albi . Einen wunderschönen Guten Morgen Geliebter meines Herzens

Anmerkung: Es ist eine Eigenart des ägyptischen Dialekts und auch anderer Dialekte das Klickka nicht auszusprechen. Es wird stattdessen gar nichts gesprochen.  In obigen Fall einfach „albi“. Das ist auch besser so, weil viele das Klickka nicht hinbekommen. Sagt man aber einfach ein normales „k“, also „kalbi“, heiß das dann „Geliebter meines Hundes“.

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Suche Dekoartikel in Ägypten Kairo

30. Oktober 2009 · Kommentar schreiben

Mit oben genannten Suchbegriffen wurde mein Blog heute gefunden.

Ich bin mir nicht sicher, ob das Internet da eine große Hilfe ist.

Ich habe mehrmals gehört, dass Anfang 2010 Ikea eröffnen soll und zwar an der Autobahn, die Kairo und Alexandria verbindet in einer Mall namens „Designopolis“. Ikea-ähnliche Läden sind Kian und Istikbal. Beiden findet man in den verschiedenen Malls im Stadtgebiet. Istikbal gibt’s auch in Mohandessin (Sh. Gameat Aldowal Alarabiya,  Höhe Sh. Mohi Eldin Abou Elezz)

In Zamalek gibt es eine Straße, deren Namen ich leider vergessen habe. Sie verläuft parallel zur Sh. Shagaret Eldor und ist ganz in der Nähe des Supermarktes Alfa. Da hab ich schöne Aschenbecher und Bilderrahmen gefunden. Von dieser Straße geht die Sh. Hassan Asem weg. Da gibt’s einen Laden mit Ethnozeug und einen Laden mit Möbeln und Deko. In zweiterem hab ich eine schöne Vase gefunden.

Dann gibt’s in Zamalek noch Aura. Aura ist im Obergeschoss von Friction. Da hab ich eine Lampe und einen Spiegel gekauft. Der Laden ist in Zamalek gegenüber von Costa Coffee. Da wo sich Sh. Marashly und Sh. Ahmed Heshmat kreuzen.

In der Mall in den Nile City Towers gibt vor Casper & Gambini’s einen kleinen Stand mit richtig netten Dekoartikeln. Da hab ich so ein traumfängerartiges Windspiel gekauft.

Pflanzen gibt’s zum Beispiel in Maadi entlang der Metrolinie.

Im ganzen Stadtgebiet finden sich Korbflechter, die ihre Waren anbieten. Meiner stand in Maadi in einem Kreisverkehr, ich weiß nicht mehr genau wo. Die Körbe gibt’s rund oder eckig, mit Deckel oder ohne. Man kann sich auch Maßanfertigungen machen lassen..

Ich sehe schon, ich muss hier mal meine Einkaufserfahrungen weitergeben. Ich liebe Transaktionen vom Typ „Ware gegen Geld“;)

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Zimmer frei in Kairo – keine Miete, nur ein paar Bedingungen…

29. Oktober 2009 · Kommentar schreiben

I have a nice furnished appartment in Rehab , and i am interest to share it with a forginer lady age from 20 to 40, i am interest for a nice partner which is openminded classy lady…
wanna hear from you soon
ehab

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Eine ägyptische Stellenanzeige…

29. Oktober 2009 · 2 Kommentare

i am egyptian business man based outside egypt since 1992 , now i am openning my business branch in cairo and looking for female secretary or assistant i am expecting her to be :-

1- young 24 to 27
2- beautifull (only because i like to see beauty all the time)
3- educated
4- style
5- can travel with me in my business trips ( 4 to 7 days)
6- honest .. honest .. honest
7- easy to communicate with others

i will give very good offer beside small car .. etc

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Kairo – Essen – Anders

28. Oktober 2009 · 2 Kommentare

„Ja, und was ist da jetzt meins?“, habe ich gefragt, als ich zum ersten Mal in Kairo im Restaurant saß und der Kellner nach und nach 15 verschiedene Vorspeisen auf unserem Tisch ablud. Das Bestellen hatte ich meinen ägyptischen Bekannten überlassen, da ich beim Lesen der Speisekarte nur Bahnhof verstanden hatte. Zu jenem Zeitpunkt war mein Ägyptenaufenthalt noch keine zwei Monate alt und ich war noch nicht mit der ägyptischen Küche vertraut.

„Wir teilen.“, antwortete man mir unisono.

Bei mir kam leichte Panik auf. Wir teilen?

Essen wird nicht geteilt. Zumindest nicht in Deutschland. Ich weiß nicht, woran das liegt. Vielleicht übertriebene Hygienevorstellungen oder auch Futterneid. Wir Deutschen bestellen uns ohnehin selten Vorspeisen, die man teilen könnte.  Wir bestellen ein Hauptgericht pro Person und damit hat sich die Sache erledigt. Jede Person widmet sich dann ihrem Hauptgericht und auf die Teller der anderen werden, wenn überhaupt, nur verstohlene Blicke geworfen.

Bei den Ägyptern ist das ganz anders. In Ägypten herrscht Kollektivismus beim Restaurantbesuch und Verhungern muss bestimmt keiner. Futterneid hat bei einem Restaurantbesuch mit Ägyptern nichts verloren. Es wird reichlich bestellt und alles wird geteilt. Ägyptische Tischnachbarn sind sehr zuvorkommend und vergessen mitunter auch nachzufragen, ob man überhaupt noch Nachschlag will. Ein leerer Teller signalisiert Hunger und hungrig soll keiner nach Hause gehen müssen.

In Deutschland  hingegen gehört es zum guten Ton aufzuessen. In Ägypten muss man etwas auf dem Teller lassen, ansonsten kommt unweigerlich ein Nachschlag. Dies ist vor allem der Fall, wenn man zu Ägyptern nach Hause eingeladen ist. Ich wusste gar nicht, wie viel ich essen kann, bis ich zu Gast bei einer ägyptischen Familie war. Ich wusste auch nicht, dass es einschläfernde Gerichte gibt. In Ägypten gibt es die. Molochiya wirkt wie eine 1A-Schlaftablette. Fragt man einen Ägypter nach den Nationalgerichten, wird er in 90% aller Fälle Molochiya und/oder Koshari sagen. Molochiya ist eine spinatartige, grüne Knoblauchschleimsuppe. Sie wird über Reis gegossen und zu Hühnchen oder Kaninchen gegessen.

In diesem Sinne: Guten Appetit!

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Tragische Tode der GZSZ-Darsteller

28. Oktober 2009 · Kommentar schreiben

Bei wikipedia gibt es eine Liste ehemaliger Hauptdarsteller von Gute Zeiten, schlechte Zeiten und eine Bemerkung über ihr Ableben aus der Serie. Manche verschlägt es in andere Städte, eine kommt nicht mehr zurück von der Fahrt zu einer Nervenklinik und wieder andere sterben tragische Tode.

So zum Beispiel Iris Gebauer-Gundlach. Sie stirbt durch die Autobombe des Strumpfhosenmörders.  Die Autobombe war eigentlich für Heiko Richter gedacht. Da hat Heiko nochmal Glück gehabt. Puh!

Noch zwei weitere Seifenopernstars fallen dem SH-Mörder zum Opfer, welcher abschließend Selbstmord begeht. Leichen über Leichen.

Eine Claudia Löpelmann geb. Wedemeier verstirbt ganz unspektakulär irgendwo außerhalb des Seriengeschehens.

Der Bruder von Jo Gerner, der Besitzer der privaten Fluglinie „GernAir“ (Mit GernAir fliegt man gerner!), stirbt an einem banalen Gehirntumor.

Ganz anders Astrid Seiter, ihr wird ein abenteuerlicher Tod zuteil: sie stirbt an einem Virus, der von einer Maus übertragen wurde.

Das Berlin von GZSZ scheint ein sehr gefährliches Pflaster zu sein

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